China und Brasilien stärken strategische Partnerschaft für Zukunftsthemen

Nima

Flaggen von China und Brasilien
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China plant, die Zusammenarbeit mit Brasilien in zentralen Zukunftsfeldern wie der digitalen und grünen Wirtschaft, der technologischen Entwicklung sowie in der Luft- und Raumfahrt weiter auszubauen. Das betonte Chinas Ministerpräsident Li Qiang bei einem Treffen mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva in Rio de Janeiro.

Li überbrachte dabei auch die Grüße des chinesischen Staatschefs Xi Jinping und hob hervor, dass die Beziehungen beider Länder aktuell ein historisches Hoch erreichten. Er erinnerte an den Besuch Lulas in China im Mai, bei dem sich beide Seiten auf eine engere strategische Partnerschaft verständigt und die gemeinsame Vision einer chinesisch-brasilianischen Gemeinschaft mit geteilter Zukunft bekräftigt hätten. Außerdem sei ein klares Bekenntnis zum Multilateralismus erfolgt.

China wolle verstärkt auf die komplementären Stärken beider Staaten setzen, um die bilaterale Zusammenarbeit im Handel, im Finanzwesen und im Infrastrukturbereich zu intensivieren. Dies solle im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative auf qualitativ hohem Niveau geschehen. Zusätzlich beabsichtige man, die Kooperation in zukunftsweisenden Bereichen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, technologischer Forschung und Raumfahrt weiter auszubauen.

Li stellte zudem heraus, dass beide Länder dem Multilateralismus und dem freien Handel verpflichtet seien. China sei bereit, die Abstimmung mit Brasilien in internationalen Foren wie den Vereinten Nationen, BRICS und der G20 zu vertiefen. Ziel sei es, gemeinsam mit weiteren Entwicklungsländern an einer multipolaren Weltordnung mit gleichberechtigter Teilhabe sowie einer inklusiven und ausgewogenen Globalisierung zu arbeiten.

Lula betonte, Brasilien messe den Beziehungen zu China große Bedeutung bei. Sein Land sei entschlossen, die zwischen beiden Staatsoberhäuptern getroffenen Vereinbarungen aktiv umzusetzen und den hochrangigen Austausch zu intensivieren. Auch bei der internationalen Klimapolitik wolle Brasilien enger mit China kooperieren. Lula verwies in diesem Zusammenhang auf die bevorstehende COP30 in Belém, an der China teilnehmen werde – was in Brasilien ausdrücklich begrüßt werde.

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Darüber hinaus erklärte Lula, Brasilien sei gewillt, gemeinsam mit China für den Erhalt des Multilateralismus und des Freihandels einzutreten, um weltweit Frieden und Entwicklung zu fördern.

Zum Abschluss des Treffens wurden von beiden Seiten mehrere Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet – unter anderem in den Bereichen Finanzen, Künstliche Intelligenz und Raumfahrt.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von CMG/ Veröffentlicht am 07.07.2025